MJA in der Hammervorstadt

Lange, scheinbar vergessen von den Stadtoberen, dämmerte die Hammervorstadt im Dornröschenschlaf vor sich hin.

Hier fährt keine Straßenbahn hin. Hier gibt es keine Einkaufszentren.  Hier stehen keine schicken Blumenkästen. Hier finden wir zahlreiche leere, dem Verfall preisgegebene, Häuser und stoßen auf ein sichtbares Rotlicht- und Drogenmilieu. Hier begegnen wir Menschen, die augenscheinlich in prekären finanziellen und sozialen Verhältnissen leben.

 

Trostlos - auf den ersten Blick? Aber genauer hingeschaut, erkennt man ein Gebiet mit Potential: Leute, die sich draußen treffen; hier kennt man sich, hier ist es nicht egal, wie es dem Anderen geht. Hier hilft man sich noch untereinander.

 

Die Statistik besagt, dass die Hammervorstadt ein Gebiet mit überdurchschnittlich vielen jungen Einwohnern ist. Soziale Angebote sind aber weniger vertreten. Aus diesem Grund haben wir uns als Mobile Jugendarbeit daran gemacht, den Finger in die Wunde zu legen und Verbesserungen für die Menschen einzufordern. Wir selbst sind mit unserem MJA Mobil regelmäßig vor Ort.

 

Mittlerweile hat sich auch bei unseren Stadtoberen herumgesprochen, dass die 100 Jahre um sind, und es Zeit wird, die Hammervorstadt aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken. Mitlerweile wurden einige Straßenzüge und Häuser saniert und der Spielplatz an der Tischerstraße erweitert.

 

Wir gehen gemeinsam mit (jungen) Menschen des Stadtteils den Verantwortlichen weiter auf den Wecker - und nutzen selbst jede Gelegenheit, um das Leben in der Hammervorstadt einfach besser zu machen.

 

Ansprechpartnerin

Kerstin Kunze

Stresemannstraße 3

08525 Plauen

Email:  post@mjaplauen.de

Tel:       03741 422366

Mobil:  0170 8063893

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